Die Preisfrage ist bei einer Website selten eindeutig, weil sich zwei sehr verschiedene Kostenmodelle gegenüberstehen: einmalig groß, dafür danach ruhig — oder scheinbar klein, aber dauerhaft.
Die folgende Rechnung ist bewusst konservativ und hilft, die tatsächlichen Kosten realistisch einzuschätzen.
Der typische Preis für eine individuell gebaute Firmenwebsite
Für eine klassische, professionell gebaute Firmenwebsite mit etwa fünf bis acht Seiten (Startseite, Leistungen, Über uns, Kontakt, Impressum, Datenschutz, eventuell Referenzen) liegt der Einmalpreis häufig bei rund 1.000 Euro.
Das ist kein Dumping-Angebot, sondern Folge dessen, dass moderne Entwicklungs-Tools und der sinnvolle Einsatz von KI den Aufbau einer professionellen Seite heute deutlich beschleunigen. Was vor fünf Jahren noch mehrere Tausend Euro gekostet hat, ist heute in wenigen Tagen sauber umsetzbar — ohne dass an Qualität gespart wird.
Was in diesem Preis enthalten ist:
- Konzeption und Struktur auf Ihr Geschäft zugeschnitten
- Design, das zu Ihnen passt (kein Template-Look)
- Alle Inhalte umgesetzt und sauber formatiert
- Rechtliches (Impressum, Datenschutz) korrekt eingebunden
- SEO-Grundausstattung (saubere Metadaten, strukturierte Daten, sinnvolle URLs)
- Hosting-Einrichtung inklusive Domain-Anschluss
- Live-Schaltung und kurze Übergabe
Der Vergleich über drei Jahre
Ein typisches Baukastensystem (Professional-Tarif mit eigener Domain und einfacher Anpassbarkeit) liegt zwischen 20 und 40 Euro pro Monat.
Auf drei Jahre gerechnet:
| Modell | Erstkosten | Monatlich | 3 Jahre gesamt |
|---|---|---|---|
| Baukastensystem (Professional-Tarif, Mittelwert) | 0 Euro | 30 Euro | ca. 1.080 Euro |
| Individuelle Website | 1.000 Euro | 0 Euro | 1.000 Euro |
Und das ist nur der direkte Preis. Nicht eingerechnet:
- Ihre Arbeitszeit, wenn Sie den Baukasten bedienen
- Kosten für Erweiterungen (Plugins, Premium-Templates, Apps)
- Aufwand bei technischen Problemen, Updates oder Sicherheitsvorfällen
Die Änderungskosten
Bei einer individuellen Website fallen nach der Erstellung nur dann Kosten an, wenn tatsächlich Arbeit anfällt:
- Kleine Textänderung (neue Öffnungszeiten, Mitarbeiterwechsel, Urlaubshinweis): niedriger zweistelliger Euro-Bereich
- Mittlere Änderung (neue Unterseite, Austausch von Bildern, größere Textüberarbeitung): je nach Umfang, in aller Regel weniger als eine Monatsgebühr des Baukastensystems
- Größere Erweiterung (neuer Leistungsbereich, Relaunch eines Teils): als eigenes Miniprojekt mit Festpreis
Für typische Firmenkunden mit zwei bis fünf Änderungen pro Jahr liegt der Gesamtaufwand fast immer deutlich unter den laufenden Kosten eines Baukastens — und Sie haben null Zeit investiert.
Wann eine individuelle Website teurer wird
Ehrlich gesagt: Wenn Sie Ihre Website alle zwei Wochen anfassen, kehrt sich die Rechnung um. Dann ist ein Baukasten günstiger, weil Sie die Arbeit selbst tragen und die monatlichen Kosten durch Ihre Nutzung gerechtfertigt sind.
Das zeigt erneut: Die Preisfrage ist eine Nutzungsfrage. Wer selten pflegt, fährt mit einer einmaligen individuellen Lösung günstiger. Wer ständig pflegt, fährt mit einem Baukasten günstiger.
Warum die Preise aktuell so niedrig sind
Diese Frage kommt häufig: “Wenn das so günstig geht, hat die Qualität dann einen Haken?” Nein. Der Grund ist, dass moderne Entwicklungswerkzeuge und der gezielte Einsatz von KI bei Ausführenden mit Erfahrung das manuelle Schreiben von Code um Faktoren beschleunigen, ohne am Ergebnis Abstriche zu machen. Wer die gleichen Werkzeuge ohne das nötige Verständnis nutzt, baut Seiten, die zwar existieren, aber schlecht funktionieren — deshalb bleibt die Auswahl des Ausführenden entscheidend.
Für Sie als Auftraggeber bedeutet das: Sie bekommen heute für 1.000 Euro etwas, das vor einigen Jahren das Drei- bis Vierfache gekostet hätte. Nutzen Sie diesen Zeitpunkt.